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Montag, 15. August 2011

Der virtuelle Bankraub

© sec world


Die meisten erinnern sich bestimmt an eine lustige Folge der "Simpsons", in der Bankräuber Snake im Internetcafé das virtuelle Konto von Homer und Marge plündert.

Passiert einem so etwas aber tatsächlich, dann ist der Spass sehr schnell vorbei. So blieb auch mir gestern Abend das Lachen im Halse stecken, als mich Apple darüber informierte, dass über meinen Account Einkäufe im ITunes-Store getätigt wurden. Und auch Click and Buy bestätigten mir kurz darauf per Mail, dass entsprechende Geldbeträge von meinem Konto abgingen. Ziemlich genau 111,96 € - futsch! In Sekunden-Schnelle machte sich Panik breit und sofort wurden alle erforderlichen Passwörter abgeändert.

Ich selbst bin zwar Besitzer eines IPod nano, habe allerdings den Store von ITunes noch nie beansprucht. Für Apps habe ich gar keine Verwendung. Die gekaufte Poker-App klingt dann noch weniger nach mir. Den Morgen habe ich also mit Anrufen bei Apple und Click and Buy zugebracht. Mein Konto ist gesperrt, Apple prüft die Einkäufe und wird (hoffentlich) stornieren.

Wie bei so vielem denkt man: "Sowas passiert mir doch nicht!" Obwohl ich mit meinen Daten äußerst vorsichtig umgehe habe ich jedenfalls per Schockmethode gelernt: Datenschutz kann niemals zu ernst genommen werden. Auch wenn ich mein Geld vielleicht wiedersehe (was zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht ganz sicher ist) - das ungute Gefühl bleibt!

Freitag, 12. August 2011

Adam macht uns den Mick


Seit ein paar Tagen kursiert nun schon das Video zum brandneuen Song von Maroon 5 "Moves Like Jagger" featuring Christina Aguilera im Internet. Mit dieser Kollaboration geht nicht nur ein weiterer musikalischer Wunsch von mir in Erfüllung, der Song schafft es auch, das schlechte Wetter vergessen zu lassen und ein wenig Sommer-Feeling zu verbreiten.
Das Musikvideo unter der Regie des talentierten Jonas Akerlund kann mit seinem Retro-Charme ebenfalls überzeugen. Außerdem beweist ein halb-nackter Adam Levine, dass er dem Songtitel alle Ehre macht.

In Amerika schon ein Top Ten Hit, erscheint die Single bei uns erst in ein paar Wochen. Im Radio läuft der Song aber schon rauf und runter.

Ghostbuster # 2


Wieder einmal auf der Jagd nach dem Nordend-Gespenst ist mir dieses schöne Exemplar direkt am Friedberger Platz aufgefallen. Es scheint noch immer guter Laune zu sein, obwohl der Friedberger Markt vor geraumer Zeit von Freitag auf Mittwoch verlegt wurde...

Sonntag, 7. August 2011

Desperate Housewives: Das Ende einer Ära

© ABC Television


Die Katze ist aus dem Sack: Nach der kommenden 8. Staffel heißt es Abschied nehmen von den Damen aus der Wisteria Lane! Mit dem nahenden Ende von "Desperate Housewives" verabschiedet sich eine der ganz großen Serien aus der TV-Landschaft und viele Millionen Fans auf der Welt verdrücken sicherlich ein Tränchen - so wie schon seinerzeit beim Ende von "Sex and the City".

Diese Serie war es auch, mit der "Desperate Housewives" zunächst verglichen wurde. Tatsächlich bemerkte man als Zuschauer aber schnell, dass die Serie von "Golden Girls"-Schöpfer Marc Cherry ganz andere Wege einschlägt und sich wohl mehr als "American Beauty" in Serie beschreiben ließ.

Tatsächlich stand "Desperate Housewives" viele Jahre für Qualitätsfernsehen jenseits des Pay-TV und konnte mit derbem, schwarzem Humor und einem lustvollen Blick auf die (amerikanische) Doppelmoral überzeugen. Die Serie brachte das Genre der "Dramedy" zurück auf die Bildschirme und sorgte stets für ein Wechselbad der Gefühle, wenn sich lustige Szenen mit traurigen Situationen gekonnt vermischten. Die Schreiber gehören sicherlich zu den besten ihrer Zunft und seit "Melrose Place" passierten wohl nicht mehr so viele bizarre Dinge wie in der Wisteria Lane. Unzählige Preise, wie 7 Emmys und 3 Golden Globes, zeugen davon.
Ebenso bestach die Serie durch einen wundervollen Cast bis hin zu den Nebenrollen und gab TV-Lieblingen der 90er Jahre wie Teri Hatcher (Superman: Die Abenteuer von Lois & Clark) und Marcia Cross (Melrose Place) erneute Leinwandpräsenz.

In jedem Fall hat die Serie seit ihrer Erstausstrahlung zu meinen absoluten Lieblingen gehört und so sehe ich dem kommenden Ende natürlich mit großem Bedauern entgegen. Auf der anderen Seite konnte über die Jahre ein hohes Erzählniveau gehalten werden und mit der Gewissheit um die Absetzung können die Schreiber sich um ein würdiges Finale kümmern. Und wer weiß, vielleicht sehen wir auch Susan, Bree, Lynette und Gabrielle bald mal auf der großen Leinwand wieder - so wie schon Carrie und Co?

Für Pro7 gilt es ab nächstem jahr jedenfalls ein großes Loch am Mittwoch Abend zu füllen, wo die Serie ein enormer Erfolg und für den Sender zum Zugpferd geworden ist. Aber noch stehen uns ja 1 1/2 tolle Staffeln mit den Hausfrauen bevor.

Montag, 1. August 2011

In guten wie in schlechten Zeiten...


So genannten Bestsellern steht man meist mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber. Schließlich muss man nicht zwangsläufig ein gutes Buch in Händen halten, nur weil es scheinbar den Geschmack vieler Leute trifft. Auch "Zwei an einem Tag" von David Nicholls ist mir zwischen Fantasy-Jugendbüchern, hisorischen Romanen und Thilo Sarrazin zunächst nicht weiter aufgefallen. Hin und wieder hatte ich es mal in die Hand genommen, den Klappentext gelesen und es schließlich doch wieder zu den anderen Bestsellern gestellt.
Vor einigen Wochen hatte ich das Buch dann mal wieder in der Hand und habe es glücklicherweise nicht wieder ins Regal zurückgestellt (ja, natürlich habe ich es bezahlt).

Emma und Dexter könnten verschiedener nicht sein und doch verbindet sie eine Seelenverwandschaft, die Autor David Nicholls über einen Zeitraum von zwanzig Jahren und exemplarisch jeweils an einem 15. Juli beschreibt. Dabei zeigt er wie wichtig es ist das Leben mit einem Vertrauten zu bestreiten - quasi gemeinsam einsam und in guten wie in schlechten Zeiten. Da jedes Kapitel einen Zeitsprung von einem Jahr beschreitet wird der Roman nie langweilig und es gilt die "Leerstelle" der übrigen 364 Tage zu ergründen.

Die Erkenntnis, dass das Leben nicht nur rosige Seiten hat, mag vielleicht nicht neu sein, Nicholls schafft es aber durch seinen hervorragenden Schreibstil unglaublich intensive Bilder hervorzurufen, die von  urkomisch bis hin zu tieftraurig reichen. Die Mentalität der verschiedenen Jahrzehnte von den späten 80er Jahren bis in die frühen 2000er Jahre fängt er dabei gekonnt ein.
Eine treffende Kritik stammt beispielsweise von Britta Jansen von der Berliner Literaturkritik, die schreibt Nicholls habe einen

"witzig-unterhaltsamen sowie melancholischen Roman gemacht. Zwei an einem Tag“ ist weitaus mehr als eine amüsante Liebeskomödie über ein ungleiches Paar. Es ist ein bitter-süßes Buch über das Leben als Reihe verpasster Chancen...."

Bereits im November läuft in den hiesigen Kinos schon die Verfilmung des Romans mit der zauberhaften Anne Hathaway und dem mir noch unbekannten Jim Sturgess an. Der Trailer für den Film war es auch, der mich noch einmal an das Buch erinnert hat und so schließlich zum Kauf geführt hat. Erfreulich ist, dass neben dem tollen Cast die Dänin Lone Scherfig für die Regie gewonnen werden konnte. Mit "An Education" hat sie einen meiner Lieblingsfilme der letzten Jahre gedreht und weiß es tolle Bilder auf die Leinwand zu bringen. Die ideale Frau also um die sprachlichen Bilder von David Nicholls stimmungsvoll umzusetzen. Hier der erste deutschsprachige Trailer:

Dienstag, 12. Juli 2011

Berlin Fashion Week: RECAP


Nachdem mein Flieger gestern Abend wieder sicher in Frankfurt gelandet ist, wird es nun höchste Zeit für einen Rückblick auf mein abwechslungsreiches und bisweilen anstrengendes verlängertes Wochenende in Berlin und die Mercedes Benz Fashion Week.

Das umfangreiche Rahmenprogramm der Fashion Week bot mit unzähligen Veranstaltungen und Showrooms viele spannende Programmpunkte. Während man im "COLLECT Showroom" einige Teile von den Designern sehen konnte, die auch im weißen Zelt vertreten waren, bot die "Wedding Dress" auch kleinen Labels die Mölichkeit, ihre Stücke zu präsentieren und zu verkaufen. Das Fashion Blogger Café am Freitag bestach nicht nur durch ein tolles Ambiente, sondern war auch eine tolle Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten und Interessierten.




Zwischen den einzelnen Events wurde die meist knappe Zeit zum Bummeln durch Berlin Mitte oder Kreuzberg genutzt, wobei wie immer der ein oder andere tolle Schnappschuss entstanden ist.




Ein netter Barabend bescherte uns mit der "Neuen Odessa Bar" in der Torstrasse nicht nur eine neue Lieblingslocation (schaut euch die Toiletten an), sondern mit dem "Moscow Mule" auch einen neuen Lieblingscocktail. Aus einem Drink wurden viele und die Nacht wurde lang.

Aus Zeitmangel musste am nächsten Tag leider auch die "Forbidden Macarons"-Vernissage im Achteinhalb Showroom entfallen. Glücklicherweise bietet das Quartier 206 in seinem Basement ebenfalls eine große Auswahl der kleinen Köstlichkeiten an, so dass für Ersatzbefriedigung gesorgt war.

Der weitere Samstag war bei mir eigentlich zum reinen Shoppen angedacht, als mich eine Fügung und eine sehr nette Bekanntschaft schließlich zur Closing Show von A. F. Vandevorst ins weiße Zelt beförderte (vielen lieben Dank nochmal an Kat und ihren Freund von "frock & roll" für die Karte!). Dort bekam ich trotz Stehplatz-Karte auch noch prompt einen Sitzplatz angeboten und konnte die Show so bequem genießen.




Die Kollektion des belgischen Duos hat unterschiedliche Meinungen hervorgerufen, mir persönlich hat sie (vielleicht auch mangels direktem Vergleich) aber gut gefallen. Sicherlich waren die Designs nicht übermäßig innovativ, aber die Farbpalette und kleine Details (die mitunter erst beim Durschschauen meiner Fotos deutlich wurden) wussten zu gefallen. Besonders die bodenlangen Kleider stachen mit ihrem interessanten Faltenwurf heraus. Die verdeckten Gesichter der Models (wenn auch weniger als noch im Januar) und deren außergewöhnlicher Gang sorgten hingegen sowohl für Begeisterung als auch Verwunderung.
Den Samstag Abend begingen wir im "PickNick" auf der "Fashion Week Closing Party", wo man Musik zwischen Indie und Mainstream hören und den ein oder anderen Designer sehen konnte. Neben netter Atmosphäre lieferte der Innenhof auch endlich die Möglichkeit zur Abkühlung von den so heißen Berliner Tagen.

Am Sonntag wurden die müden Füße am Ufer der Spree ausgeruht und der vernachlässigte Magen mit koreanischem Essen verwöhnt. Das eigentliche Vorhaben einen letzten "Moscow Mule" in der "Odessa Bar" zu trinken, fiel aufgrund akuter Müdigkeit leider ins Wasser.
Gestern dann ein letzter Bummel durch Mitte, verbunden mit letzten Einkäufen. Danach Abschied von Berlin und eine leicht verspätete Landung der Lufthansa-Maschine in Frankfurt.

Neue Erkenntnisse: Jedes coole Café und jede hippe Bar in Berlin scheint keinen Namen zu haben (wo man sich befand sah man meist erst auf der Rechnung) und die U-Bahnen sind katastrophal beschildert.

Ansonsten bleibt zu sagen: Der Moderummel rund um die Fashion Week war abwechslungsreich und spannend. Frankfurt hat mich jetzt wieder aber im nächsten Jahr bin ich auch sicher wieder in Berlin dabei!

Montag, 4. Juli 2011

Berlin Fashion Week: Noch 3 Tage!


 Konnte man in der letzten Zeit den Eindruck kriegen, diese Seite wäre zu einem reinen Royal-Watching-Blog verkommen, nun nochmal ein anderes Thema: Am kommenden Donnerstag geht es für mich zur Mercedes Benz Fashion Week nach Berlin!

Auch wenn ich mich nicht als Mode-Blogger begreife und diesen Blog vielmehr nutze um meinen Gedanken zu allen möglichen Themen Raum zu bieten, so bin ich doch schon immer sehr modeaffin gewesen. Dem anstehenden Trip sehe ich daher sehr freudig entgegen. Die Terminplanung habe ich jedoch vertrauensvoll meiner lieben Lieblings-Laura von Nanakitten in die Hände gelegt, die sich nicht nur bestens mit Mode auskennt, sondern uns auch einen Haufen toller Events zusammengestellt hat. Näheres erfahrt ihr dann in der kommenden Woche.

Ein Besuch im Store von ALLSAINTS ist jedenfalls ebenso Pflicht wie ein sonntäglicher Frozen Yoghurt...