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Freitag, 25. März 2011

Frankfurter Frühling und LICHTER Couture


Endlich ist er da, der Frühling! Gestern konnte ich mich bei einem Bummel durch die Stadt nochmal davon überzeugen.
Später ging es dann zu den LICHTER Filmtagen, wo ich mich in meine fesche neue Dienstkleidung geworfen habe. An der Kinokasse konnte ich mich davon überzeugen, dass die Vorstellungen gestern schon gut besucht waren. Später wurde dann im ERSTEN STOCK gebührend die Eröffnung gefeiert.
Très chic, die LICHTER Couture 2011, non?

 

Donnerstag, 24. März 2011

Licht an!



Nachdem bereits gestern mit der Verleihung des "LICHTER Art Awards" (Gewinnerin: Luciana Lamothe) der erste Programmpunkt anstand, werden die LICHTER Filmtage Frankfurt heute offiziell eröffnet.
 
Wie in den Jahren zuvor bietet das Festival ein umfangreiches Filmprogramm mit Bezug zu Frankfurt und dem gesamten Rhein/Main-Gebiet. Der Eröffnungsfilm "Unter dir die Stadt", sowie auch alle weiteren Filme sind in diesem Jahr im Cinestar Metropolis zu sehen.
Neben den Filmen dürfen sich die Besucher aber auch wieder auf ein umfangreiches Rahmenprogramm freuen. Die Bar und Festivalküche im ERSTEN STOCK sowie die LICHTER Party am Freitag im Siam Park sorgen für Kurzweil vor und nach dem Kinobesuch.
 
Bereits die mittlerweile legendären Parties im ERSTEN STOCK in den vergangenen Wochen haben deutlich gezeigt, dass die LICHTER Filmtage auch in diesem Jahr wieder ein kulturelles Highlight darstellen.
 
Alle Infos und das Programm gibt es auf: http://www.filmtage-frankfurt.de/

Donnerstag, 17. März 2011

Hereinspaziert, hereinspaziert...



Wer im heutigen Pop-Zirkus ganz oben mitspielen will muss sich auch optisch der Zirkuswelt anpassen. Das wird dieser Tage mehr als deutlich, wenn man einen Blick auf das Musikbusiness wirft.
Sicher hat Provokation schon immer zu diesem Geschäft gehört, sofern man nicht in der Menge an Künstlern untergehen wollte. Doch frage ich mich in letzter Zeit zunehmend was aus "stilvoller Provokation" geworden ist, bei der es noch nicht darum ging absolut lächerlich auszusehen. Der Blick auf Madonnas "Justify My Love"-Video oder eine freizügige Britney Spears bei "I'm A Slave For You" zeigen, dass es auch mal anders ging. Schön war die Zeit. Extremere Zeiten erfordern aber wohl auch extremere Mittel. Nur eine "bärtige Frau" hat die Manege bislang noch nicht betreten...

Mittwoch, 23. Februar 2011

Wenn Country wieder sexy wird...



Von Zeit zu Zeit erscheinen Künstler auf der Bildfläche, die den Country aus seinem Schattendasein holen und wieder salonfähig und sexy machen. Um die Jahrtausendwende waren es LeeAnn Rimes, Faith Hill und Shania Twain bis mit Taylor Swift auch eine jüngere Generation an das Genre herangeführt wurde.
Hat der Country in seinem Heimatland Amerika eine starke Hörerschaft, bringen es in Europa nur manche Künstler zum Erfolg.


Spätestens seit der letzten Grammy-Verleihung ist die Country-Formation "Lady Antebellum" in aller Munde und hat den Country auch hierzulande wieder ins Radio gebracht. Zugegebenermaßen werden auf deren Album "Need You Now" Fiddle und Steel-Guitar zu gunsten pop-lastiger Arrangements etwas zurückgenommen, doch entsteht so eine absolut hörbare Country-Pop-Platte. Gute-Laune-Tracks wechseln sich mit tollen Balladen ab, wobei die Stimmen von Charles Kelley und Hillary Scott stets perfekt harmonieren. Man darf gespannt sein mit was uns das Trio aus Nashville in Zukunft überrascht.


Watch out GaGa - there's a new Lady in town!

Montag, 7. Februar 2011

Solidarität für Christina Aguilera

© Ellen von Unwerth
Liebe Christina,

Voller Vorfreude starte ich heute morgen meinen Rechner um mir deine gestrige Performance beim Super Bowl anzusehen. Doch was muss ich da lesen? Du hast dich versungen. Wieder einmal stürzen sich die Medien auf einen Fehltritt deinerseits. Aber das hast du ja schon so oft erlebt. Zuletzt bei deinem Kinofilm "Burlesque", wo eine Nominierung für die Goldene Himbeere (und die auch noch für Cher) der Presse mehr Berichte wert war als drei Nominierungen für den Golden Globe.
Deine Darbietung der Nationalhymne hat mir jedenfalls gefallen. Ich bin sicher nicht einmal der Hälfte aller Amerikaner wäre der kleine Textpatzer aufgefallen, hätten ihn die Medien nicht zum Thema gemacht. Also mach dir nichts draus. In Deutschland stürzte man sich auch auf eine Sarah Connor, obwohl kaum ein Deutscher den Text seiner eigenen Hymne kennt.
Denk immer daran: 50 Millionen verkaufte Platten, 5 Grammies, deinen Stern auf dem Walk of Fame und natürlich deine Stimme kann dir niemand nehmen.

In ewiger Verbundenheit,

dein Fan

Freitag, 4. Februar 2011

Im Drogenrausch



Der Duft "Opium" von Yves Saint Laurent gilt neben "Chanel N° 5" als international erfolgreichstes Parfum. Zugleich galt "Opium" seinerzeit als Skandalduft. Neben dem provokanten Namen sorgten entsprechende Werbekampagnen (u.a. mit Linda Evangelista oder von David Lynch) für diesen Ruf.

Mit "Belle d'Opium" wurde das Parfum für eine neue Frauengeneration aufbereitet und quasi einer Verjüngungskur unterzogen. Das provokante Image des Vorgängers sollte jedoch erhalten bleiben. Im zugehörigen TV-Spot legt daher Model Mélanie Thierry einen berauschenden Tanz hin.

In England ist der ästhetische Spot nun allerdings verboten worden. Model Thierry simuliere mit ihrem Tanz den Gebrauch von Drogen heißt es. Nanu? Solch konservative und prüde Ansichten ist man sonst doch eher aus Amerika gewohnt. Reicht jetzt also schon ein Deut mit dem Finger in die Armbeuge um aus dem Fernsehen verbannt zu werden? Besonders zu Serien wie "Skins" hätte der Spot doch thematisch gepasst. ;-)  Man darf sich doch sehr wundern...

Donnerstag, 3. Februar 2011

Die literarische Perle

Obwohl ich im Grunde immer ein Buch lese, ist gute Lektüre besonders im Herbst und Winter absolute Pflicht. Zwar ist jetzt schon der Februar angebrochen, doch gilt es noch das Buch vorzustellen, dass mich an langen Herbst- und Winterabenden bestens unterhalten hat. Einmal mehr handelt es sich um einen Klassiker des viktorianischen Zeitalters und der Weltliteratur:

Emily Brontës Sturmhöhe (Wuthering Heights).




Für die einen ist es eine der wohl größten Liebesgeschichten aller Zeiten, für die anderen ein Buch voller Hass und Zwietracht. Gerade dieser Umstand ist es wohl auch, der den Roman so zeitlos, faszinierend und zu einem der umstrittendsten Werke des 19. Jahrhunderts macht. Die Geschichte des Waisenjungen Heathcliff, dessen Liebe zu Catherine nicht nur ihn ins Unglück stürzt, lässt sich auf vielfältige Weise deuten. In jedem Fall zeigt der Roman, dass der Mensch einzig durch seine äußeren Umstände geformt wird und niemand von Grund auf böse ist. Auch das Setting und die komplexe Erzählstruktur wissen zu gefallen und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Absolut überzeugt hat mich aber auch die Edition "Schöne Klassiker" des Aufbau Verlags, in der ich den Roman erworben habe. Höchste Qualität und eine stilvolle Aufmachung mit Lesebändchen zum Taschenbuchpreis - da wandern sicher noch ein paar weitere Ausgaben in mein Bücherregal.

Was Sturmhöhe betrifft bin ich nun auf der Suche nach einer adäquaten Verfilmung. Glaubt man der breiten Masse, ist wohl der Film von 1992 mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche der Beste. Oder hat jemand eine anderen Tipp?